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Berufliche Weiterbildung aus betrieblicher und außerbetrieblicher Perspektive. Chancen und Herausforderungen im Kontext von Krisen und Strukturwandel

Book
Schnell, Philipp; Schmid, Kurt
Magazin Erwachsenenbildung. Nr.51 | Jan 2024
Publication year: 2024
Der Strukturwandel am Arbeitsmarkt ist unübersehbar. Er umfasst ökologische, technologische und demografische Dimensionen und äußert sich aktuell z.B. im Fachkräftemangel und in sich verändernden Berufsfeldern. Als Folge sind Beschäftigte mehr denn je gefordert, sich über ihre gesamte Erwerbsbiografie hinweg weiterzubilden. Die Arbeitnehmer*innen sollen neue Kompetenzen erwerben und sie flexibel am Arbeitsmarkt einsetzen können, um ihre Beschäftigungsfähigkeit zu erhalten. Der Wandel stellt damit das berufliche Weiterbildungssystem in Österreich vor große Herausforderungen: Betriebe müssen anpassbare Bildungsstrukturen schaffen, um erforderliche Kompetenzen zu sichern. Dieses Erfordernis zeigt sich insbesondere im Kontext von Krisen wie z.B. der COVID-19-Pandemie. Fehlen innerbetrieblich die finanziellen und personellen Ressourcen, kommt insbesondere der außerbetrieblichen Weiterbildung eine tragende Rolle zu – vor allem in Bezug auf berufliche Umorientierung. Die Beiträge der 51. Ausgabe des Magazin erwachsenenbildung.at erörtern die daraus resultierenden Anforderungen an die berufliche Weiterbildung in und außerhalb der Betriebe, um so dem skizzierten Wandel angemessen zu begegnen. 

English Abstract

The structural change on the labour market is obvious. It encompasses ecological, technological and demographic dimensions and is currently expressed by a lack of qualified workers and changing occupational fields. As a result, the employed are required more than ever to continue their education throughout their entire working life. Employees should acquire new skills and use them flexibly on the job market to maintain their employability. This change presents the continuing vocational training system in Austria with great challenges: Companies must create adaptable training structures to secure necessary skills. This requirement becomes particularly evident in the context of crises such as the COVID-19 pandemic. If companies lack financial and human resources, external training in particular takes on an important role—above all with regard to professional reorientation. The articles in Issue 51 of The Austrian Open Access Journal on Adult Education (Meb) examine the requirements for in-company and external continuing vocational training to find a suitable response to this change.

Bildungszugänge und Bildungsaufstiege. Mechanismen und Rahmenbedingungen

Book
Schnell, Philipp; Vater, Stefan
Magazin Erwachsenenbildung. Nr.34 | Juni 2018
Publication year: 2018

Wie kommen Bildungswege zustande, die – bezogen auf die soziale Herkunft der Teilnehmenden – vom „Regelweg“ abweichen? Wann und wie gelingt es den Bildungsteilnehmenden, die „Hürden ihrer Herkunftsabhängigkeit“ zu überwinden, und was bedeutet dies für ihr weiteres Leben? Welche Maßnahmen wirken unterstützend und welche Rolle hat dabei die Erwachsenenbildung inne? Ziel dieser Ausgabe des „Magazin erwachsenenbildung.at“ (Meb) ist es, den Scheinwerfer auf jene zu richten, die entgegen jeder „statistischen Wahrscheinlichkeit“ Aufstiege durch Bildung anstreben bzw. erfahren haben. Die Betrachtung von deren Bildungsaufstiegen ist eng mit der Frage nach ihren Bildungszugängen verknüpft. Denn – unumstritten – verbessern erleichterte Bildungszugänge die Bildungschancen und sind deshalb ein zentraler Faktor für mehr Aufwärtsmobilität und gesellschaftliche Teilhabe. Aber ist das Streben nach einem Bildungsaufstieg nicht schon längst ein „Muss“, nach einem Aufstieg, der gleichzeitig zunehmend zur Illusion wird? Gibt es einen „Bildungszugang für alle“ überhaupt angesichts der selektiven Funktion von Bildungsinstitutionen? Welches Potenzial bergen neue Lern- und Lehrformen wie OER für Bildungszugänge? Und nicht zuletzt: Fungieren Hochschulen als Institutionen der Erwachsenenbildung und welchen Beitrag leisten sie zur Aufwärtsmobilität? Antworten auf diese Fragen geben die Beiträge der vorliegenden Ausgabe und noch mehr: Sie richten den Blick auf die Nachteile der Aufwärtsmobilität, machen den Bildungsaufstieg im Generationenverband als Fremdheitserfahrung sichtbar, verknüpfen Weiterbildungsteilnahme, biographische Lebensentwürfe und Gesellschaftsbilder sowie die geographische Erreichbarkeit der Angebote mit der Weiterbildungsbeteiligung und begeben sich auf eine historische Spurensuche der Teilnahmeforschung an den Volkshochschulen.

Muslimische Milieus im Wandel? Religion, Werte und Lebenslagen im Generationenvergleich

Book
Weiss, Hilde; Ateş, Gülay; Schnell, Philipp
Wiesbaden: Springer VS Verlag
Publication year: 2016

In diesem Band werden soziale und religiös-kulturelle Milieus von MuslimInnen im Generationenwandel dargestellt und die vielfältigen innerfamiliären Transmissionsprozesse in muslimischen Familien (auf Basis von 363 Eltern-Kind-Dyaden) untersucht. Im Mittelpunkt der vergleichenden Analysen zwischen den Generationen stehen Zusammenhänge zwischen religiösen Einstellungs- und Verhaltensmustern mit relevanten Bereichen, wie Familie, Demokratie und Rechtsstaat, religionsmotivierte Gewaltbereitschaft, sozioökonomischer Aufstieg und Re-Migrationsabsichten. Darüber hinaus werden die Ressentiments und Wahrnehmungen der Mehrheitsbevölkerung mit den Sichtweisen und Problemwahrnehmungen von MuslimInnen kontrastiert.

Zwischen den Generationen. Transmissionsprozesse in Familien mit Migrationshintergrund

Book
Weiss, Hilde; Schnell, Philipp; Ateş, Gülay
Wiesbaden: Springer VS Verlag
Publication year: 2014

Dieser Band rückt innerfamiliäre Transmissionsprozesse in Familien mit Migrationshintergrund in den Mittelpunkt. Die Beiträge untersuchen innerfamiliäre Weitergabe in den Bereichen Sprache, Bildung und Mobilität, Heirat und Kontakte bis hin zu Werte, Tradition und Religion. Wandel und Kontinuität zwischen den Generationen nehmen dabei eine Schlüsselstellung ein. Die hier präsentierten Forschungen zeigen in einer ausgewogenen Verbindung von quantitativen und qualitativen Fallstudien, wie intergenerationale Dynamiken die Konturen der Lebenswege und Erfahrungen der Nachfolgegenerationen von MigrantInnen bestimmen und die individuellen Lebensverhältnisse und Chancen außerhalb des Elternhauses beeinflussen. Sie ermöglichen es darüber hinaus, Langzeit-Effekte der Einwanderung in der Aufnahmegesellschaft aufzudecken und theoretische Überlegungen zum Integrationsverlauf zu überdenken.

»Book Review [German]« 

 

Educational mobility of second-generation Turks. Cross-national perspectives

Book
Schnell, Philipp
Amsterdam University Press (IMISCOE Research Series)
Publication year: 2014

This research volume investigates educational inequalities among children of Turkish immigrants in multiple North-Western European countries. Turks are one of the largest immigrant groups in this region, and they are among the most disadvantaged in terms of education. This study seeks the causes of variations in educational mobility of second-generation Turks across three European countries and five cities in Sweden, France, and Austria.

The findings show that differences are most pronounced in the Austrian education system. They can be seen clearly in France, and they are least pronounced in the Sweden. Cross-national differences are explained via an investigation of individual and institutional factors and the interactions between the two. The study underscores the importance of both individual characteristics and institutional ones. But the institutional arrangements of education systems are found to matter more for the outcome of this mobility process. In educational systems that provide more favourable institutional arrangements, educational mobility of second-generation Turks becomes less dependent on individual-level factors and resources, thus leading to greater educational achievement.

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“This methodologically sophisticated dissection of the roots of educational disadvantage among the children of Turkish immigrants in Austria, France, and Sweden subtly probes the interplay of family background, school experience, and educational systems.  It gives us the clearest  picture yet of what counts, when, and why.”

–       John Mollenkopf, Distinguished Professor, City University of New York Graduate Center

“ Of great interest not only to migration scholars and specialists in the education of children of migrant origin, but also to researchers in the sociology of education and others concerned with education in general.”

–       Rosa Aparicio Gómez, Instituto Universitario de Investigación José Ortega y Gasset

“The range of quantitative methods utilized in order to adopt different analytical angles is impressive … A clear contribution to the field.”

–       Can M. Aybek,  Bremen University of Applied Sciences

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